Achal-Tekkiner

Foto: ÖZP Archiv

Ursprung:               Turkmenistan, südrussische Steppe

Hauptzuchtgebiet:    Turkmenische, kasachische, kirgisische und usbekische Gebiete;

                                       Nachzuchten auch in Nordpersien und Mitteleuropa

Stockmaß:                      150 bis 160 cm

Farben:                           Häufig Füchse und Braune mit glänzendem Kupferton,

                                       auch Rappen und Schimmel, letztere mit silbernen Glanz

Exterieur

Bei seiner durchschnittlichen Größe von 1,57m hat der Achal-Tekkiner sehr oft einen langen Rücken und neigt zudem zu einer gespaltenen Kruppe. Seine Rippen sind relativ flach, aber seine Muskulatur dafür ungewöhnlich gut entwickelt. Sein Kopf und der lange Hals tragen zum interessanten Erscheinungsbild des Achal-Tekkiners bei. Seine Haut ist äußerst dünn und das Fell sehr fein, die typische Merkmale eines Wüstenpferdes. Das Fell der Braunen, Füchse oder Falben hat oft einen metallenen Goldschimmer bzw. Kupferschimmer. Ein besonderes Merkmal dieser Rasse ist die hohe Kopfhaltung über der Reiterhand.

Geschichte

Die Achal-Tekkiner sind sehr bekannt für ihre Ausdauer über weite Strecken unter schwierigen klimatischen Bedingungen, noch mehr als für ihre Rennleistungen. Ein berühmter Ausdauertest fand im Jahre 1935 mit Achal-Tekkinern und Iomud-Pferden statt. Es war ein Ritt von Aschkhabad nach Moskau, die Strecke war 4128km lang, davon 960km durch die Wüste, wo es nahezu kein Wasser gab. Die Pferde mussten die meiste Zeit ohne Wasser auskommen. Nach schon 84 Tagen war der Ritt beendet. Diese Meisterleistung ist bisher nicht wiederholt worden. In den Ländern der ehemaligen UdSSR werden Achal-Tekkiner heutzutage für eine Vielzahl von Tuniersportdisziplin eingesetzt (z.B. Springen, Distanzreiten und Dressur).